Am 10.4. schrieb ich über die Deflations-Signale am Aktienmarkt und bereits vorher, am 1. 3. , über die Signifikanz der Aktienkursbewegungen vom 28. 2. für den Beginn der Talfahrt.
Inzwischen hat es zwar auch wieder ein paar Erholungen gegeben. Diese haben an der objektiven Lage aber so gut wie nichts verändert. Sie konnten aber doch bewirken, dass die Stimmung von wahrscheinlich mehr als 95% der Leute überoptimistisch wurde, und auch die meisten Medien auf Trendfortschreibung und Optik hereingefallen sind, und diese auch miterzeugt haben. Unter anderem auch die gestrigen Abwärtssignale sind inzwischen aber überdeutlich.
Mit ‘Deflation’ getaggte Artikel
Die Herausforderungen und die Lösungen dafür
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Ist die Krise zurück? Sinn, Unsinn, Lösungen
Die Krise sei zurück, titelt heute “Der Spiegel Online”. Sie ist nicht “zurück”, sondern die Krise war nie vorbei. Meine Blog-LeserInnen wissen, dass ich von dieser Meinung nie Abstriche oder Relativierungen gemacht habe. Und die Krise wird, wenn weiterhin herkömmliche, schon längst nicht mehr passende Ökonomie angewandt wird, noch lange dauern und in das soziale Desaster führen, das ich oft beschrieben habe.
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Ertrinkt Deutschland in Geld oder versinkt es in Schulden?
Auf dem Titelblatt der “Welt am Sonntag” steht, Europa ertrinke in Geld. Kommentiert wird die EZB-Politik. Und im zweiten Block derselben Ausgabe wird “Die grosse Geldschwemme” im Detail erläutert.
Selten habe ich mehr ökonomische Irrtümer auf einmal gesehen, als in dieser Sonntagsausgabe. Kein Wunder, dass die Wirtschaft so unverstanden bleibt. Europa ertrinkt nicht in Geld, sondern wenn man so weitermacht, versinkt es in Schulden. Dies wäre der zutreffende Titel gewesen, denn Notenbanken schaffen kein Geld, sondern neue Schulden.
Nach erfolgreichen Rettungsaktionen sinkende Aktienkurse
Griechenland ist nunmehr zum 8. Male “gerettet” worden. Jedesmal waren Kommentatoren und Medien euphorisch oder zumindest hochzuversichtlich. Jedesmals hiess es, diesmal sei der Erfolg gesichert, dieses sei das letzte Mal, diesmal sei alles bestens…
Die 2011 Fehlprognosen der “Experten” und warum sie auch 2012 daneben liegen werden
Das Prognose-Versagen der Experten für 2011 ist beschämend und trotzdem machen diese skandalös auf ihrer bisherigen Linie weiter wie zuvor.
Bear Market-Rally zu Ende
Obwohl an den Finanzmärkten nichts wirklich gewiss ist, so ist die bisherige Aufschwungphase mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nun zu Ende. Falls es so ist, beginnt eine dramatische Abwärtsphase, die weit unter die Tiefstkurse der Jahre ’08 und ’09 führen wird. Meine Leser und Kunden habe ich rechtzeitig über den “Dritten Akt der Weltkrise” informiert. Ihre Entscheidungen haben sie daher längst richtig gefällt.
Tiefenschwindel …
Die heutige Aktion an den Finanzmärkten brachte einen entscheidenden Schritt in Richtung freier Fall. Ich erinnere daran, dass ich im Blog die Fallhöhe im Dow Jones auf 1000 und darunter projizierte. Kein Wunder, dass die Tiefenschwindel-Gefühle immer stärker werden.
Wann die wahren Gross-Vermögen entstehen
Schon oft habe ich darauf verwiesen, dass die wirklich grossen Vermögen nicht in den inflationären Boom-Zeiten entstehen, sondern in den Zeiten der deflationären Depressionen, auf die wir heute fast unaufhaltsam zugehen.
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Abwärts-Beschleunigung an den Börsen
Die heutigen Kursrückgänge sind der Beginn der programmmierten langen und heissen Abwärtsbewegung über die nächsten Monate.
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Wie man die Defla nutzt …
Wenn man es nach langen Boomperioden mit übertrieben aufgeblähten Märkten zu tun hat, hilft gelegentlich ein altes Sprichwort japanischer Reishändler: “Han ne hachi gake ni wari biki”.
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Eurogipfel
Griechenland gratuliere ich. An der Gesamtlage ändert der Beschluss wenig. Schulden müssen immer (!) bezahlt werden, die einzige Frage ist, von wem? Normalerweise von den Schuldnern. Hier zahlen nun zu 50% die Gläubiger (Banken) und zu weiteren 50% die Steuerzahler.
Fast keine Kenntnisse über die Schuldenlage
Als ich vor vielen Jahren in Barcelona an einem öffentlichen Anlass mit Alt-Kanzler Helmut Schmidt über die sich bereits damals abzeichende Schuldenwirtschaft diskutierte, war eine meiner Fragen, wieviele echte Fachleute es in Deutschland zur galoppierenden Verschuldung gebe und wer überhaupt einen Überblick habe.
Die Verständnisprobe
Heute hat eine typische Bear-Market Erholung begonnen. Sie wird einen guten Teil des bisherigen Preiszerfalls an den Börsen wieder zurückgewinnen. Das gibt ein Aufatmen und die meisten werden glauben, die bisherigen und bevorstehenden Massnahmen hätten die Erholung verursacht und die Krise sei nun ausgestanden.
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Geld auf der Bank: Was ist das eigentlich?
Als Ergänzung zum Liquiditäts-Posting von gestern: Wenn die Leute von Geld reden, meinen sie meistens Geld auf der Bank. Das ist aber kein Geld im engeren Sinne, sondern es ist bloss eine Forderung gegen die Bank. Falls die Bank bankrott macht, ist auch dieses “Geld” weg, weil die Bank nicht mehr auszahlen wird. Jedoch ist die Forderung so lange sicher, als die Bank gesund ist und auch die Spareinlage-Versicherung funktioniert. Aber es ist nicht wirklich Geld.
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Schuldendynamik war lange vorhersehbar
Schuldendynamik war lange vorhersehbar
Wenn heute – spätberufen – der IMF und weltweit viele andere Experten die Schuldendynamik entdecken und beklagen, so ist es umso wichtiger zu wissen, dass bereits in den 1980ern diese Entwicklung gesehen werden konnte und gesehen wurde. Lehrreiche Zeugnisse dazu sind die rund 10 Bücher von Paul C. Martin, sowie die Werke von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger.
2004 haben diese drei herausragenden Ökonomen je einen brillanten Artikel für meine Festschrift “Richtiges und gutes Management: Vom System zu Praxis” geschrieben. Sie heute zu lesen kommt für die meisten einer ökonomischen Offenbarung gleich.