Die Krise sei zurück, titelt heute “Der Spiegel Online”. Sie ist nicht “zurück”, sondern die Krise war nie vorbei. Meine Blog-LeserInnen wissen, dass ich von dieser Meinung nie Abstriche oder Relativierungen gemacht habe. Und die Krise wird, wenn weiterhin herkömmliche, schon längst nicht mehr passende Ökonomie angewandt wird, noch lange dauern und in das soziale Desaster führen, das ich oft beschrieben habe.
Mit ‘Inflation’ getaggte Artikel
Ist die Krise zurück? Sinn, Unsinn, Lösungen
Tags: Deflation Funktionieren Inflation Kybernetisches Management Lösungen Ökonomie Schulden Syntegration
Ertrinkt Deutschland in Geld oder versinkt es in Schulden?
Auf dem Titelblatt der “Welt am Sonntag” steht, Europa ertrinke in Geld. Kommentiert wird die EZB-Politik. Und im zweiten Block derselben Ausgabe wird “Die grosse Geldschwemme” im Detail erläutert.
Selten habe ich mehr ökonomische Irrtümer auf einmal gesehen, als in dieser Sonntagsausgabe. Kein Wunder, dass die Wirtschaft so unverstanden bleibt. Europa ertrinkt nicht in Geld, sondern wenn man so weitermacht, versinkt es in Schulden. Dies wäre der zutreffende Titel gewesen, denn Notenbanken schaffen kein Geld, sondern neue Schulden.
Wann die wahren Gross-Vermögen entstehen
Schon oft habe ich darauf verwiesen, dass die wirklich grossen Vermögen nicht in den inflationären Boom-Zeiten entstehen, sondern in den Zeiten der deflationären Depressionen, auf die wir heute fast unaufhaltsam zugehen.
Tags: Bear Market Deflation Inflation Neuer Reichtum Schulden Zeitenumbruch
Inflation wird immer unwahrscheinlicher
Inflation wird immer unwahrscheinlicher
Sparprogramme fast überall, gleichzeitig steigende Schuldenlast, Angst, neue Frugalität u. v. m. sind deflationär, nicht inflationär. Die Erhöhung der Bankreserven ist deflationär, und auch die vielen neuen Regulierungen im Finanzsystem sind deflationär.
Defla immer dynamischer
Defla immer dynamischer
Über das Thema habe ich an dieser Stelle oft geschrieben.
Daher nur kurz als Navigationsinfo:
Aktien, US- und in hohem Umfange auch EU-Immobilien, Edelmetalle und die meisten Rohstoffe sind im Frühstadium eines langen Bearmarkets. Keine Infla, sondern das Gegenteil. Hingegen ist der Dollar im Frühstadium eines Bullmarkets. Wie ich früher begründete, dies nicht weil er gesund ist und der Euro krank wäre, sondern eher umgekehrt.
Die Bruchstelle zur Deflation
Die Bruchstelle zur Deflation
Die 99% ökonomischen Inflationisten argumentieren im wesentlichen mit Preissteigerungen in den Konsumentenpreisen und bei den Rohstoffen, sowie den Geldern, die in die Wirtschaft gepumpt werden. Nach herkömmlicher Denkweise muss das zu Inflation führen, etwas anderes ist nicht vorstellbar, schon gar nicht eine Deflation.
Keine Angst vor Inflation
Keine Angst vor Inflation
In vielen Postings wird eine Inflation befürchtet. Dazu drei Hinweise: (weiterlesen …)
Unsichtbare Deflation
Was man nicht kennt, kann man oft nur schwer erkennen. So ist das mit der Deflation. Der allgemeine Tenor ist “Inflation wegen der Zentralbank- und Regierungsmassnahmen”. Die Fixierung darauf macht anscheinend die meisten blind für Signal-Tatsachen, die man solange nicht sieht, als man auf die herkömmlichen Indikatoren schaut, nämlich auf die Konsumentenpreise statt auf die Assets. Ein paar Beispiele: Die grossen Aktienindices sind trotz Erholung gegenüber ihren Höchstkursen deutlich im Minus (Dow Jones rund 15%, S&P rund 30% und Nasdaq rund 60%). (weiterlesen …)
Inflation oder Deflation: Neueste US-Zahlen
Sogar bei den Konsumentenpreisen (siehe Blog 20. 5.) sind die aktuellsten US Zahlen jetzt eindeutig auf der deflationären Seite. Wie ich etwas verspätet der New York Times vom 19.5. 2010 entnehme, steht die Inflationsrate auf dem niedrigsten Stand seit 44 Jahren. Im April sind die K-Preise wieder gefallen, nachdem diese nun zwar fast ein Jahr lang gestiegen waren und unbegründete Inflationsängste auslösten, während anhand anderer Parameter deutlich die deflationären Tendenzen erkennbar waren.
Dollarkurs vor Korrektur und steigende Preise sind nicht immer Inflation
Die Zusammenfassung meiner bisherigen Auffassung zum Dollar und der inzwischen eingetretenen Kursentwicklung habe ich am 18. 5. gepostet. Als nächstes erwarte ich eine grössere $-Korrektur, also einen steigenden Euro. An meinem Grundszenario ändert sich aber nichts.