Mehr Info über Syntegration

Mehr Info über Syntegration
Ich freue mich über das grosse Interesse zu unseren Syntegrationsverfahren und über den Wunsch nach mehr Info darüber. Alle Interessierten möchte ich zuerst auf die Info auf unserer Website hinweisen. Eine ausführliche Beschreibung ist im 6. Teil meines 2011-Buches über „Strategie“. In der kommenden Woche werden wir noch weitere Unterlagen online stellen. Konkrete Fragen beantworte ich gerne. Hier vielleicht so viel:

Zu Beginn einer jeden Syntegration steht eine Schlüsselfrage, die die grösste für eine Organisation aktuell bestehende Herausforderung formuliert. Danach werden die bis zu 40 wichtigsten Personen ausgewählt, die man für deren Lösung braucht, im wesentlichen zwei Arten: Die Wissensträger und die Meinungsführer. Nach 3 1/2 Tagen hat man 40 – 60 umsetzungsfähige Massnahmen, den dafür nötigen Maximalkonsens, Aufbruchstimmung, Umsetzungswillen und die grösstmögliche soziale Energie um sich ans Umsetzen zu machen. 12 Monate später sind 80% der Massnahmen umgesetzt. Die Zufriedenheit der Teilnehmer liegt stabil bei über 95%.

Autor: F. Malik

"Malik is one of the most influential business thinkers..." (Business Week) "Malik has become the leading expert on Management in Europe... He is a commanding figure - in theory as well as in the practice of Management." (Peter Drucker, Doyen of Management)

8 Gedanken zu „Mehr Info über Syntegration“

  1. Sehr geehrter Herr Prof. Mailk,

    seit mehreren Jahren verfolge ich Ihren Blog. Dabei schaffen Sie es immer wieder scheinbar auseinanderliegende Themen miteinander in Verbindung zu bringen.
    Als ein Schlüsselelement für die Überwindung der aktuellen Schwierigkeiten bieten Sie die Syntegrations-Methode an. In Folge lese ich derzeit „beyond dipute“. Dabei lässt sich nur erahnen, welches Potential in dieser Methode steckt (die Sie in der Supesyntegration offensichtlich noch verfeinert haben?). Beim Lesen kann man sich zwar das entsprechende Wissen aneignen, für das tiefergehende Verstehen (oder besser Begreifen) ist ein Anwenden unumgänglich. Dies gilt für alle Disziplinen, in diesem Fall m.E. in besonderem Maße.
    Welche Möglichkeiten sehen Sie, praktische Erfahrungen mit der Syntegration zu sammeln? (z.B. Teilnahme an Syntegrationen als Externer, Seminare, Beispiel- / Lehrfilme). Und welche dieser Methoden halten Sie überhaupt für sinnvoll, Syntegration zu vermitteln?

    Mit besten Grüßen,

    N.R.

    1. Es waren viele Jahre Forschung und Entwicklung nötig, um das Verfahren auf das heutige Niveaus von Wirksamkeit und Schlagkraft zu bringen. Dabei waren auch Fragen zu lösen, die vorher überhaupt nicht erahnt werden konnten. Aber wir hatten Erfolg. Wegen Ihrer letzten Frage müssten Sie mir etwas mehr von sich selbst und Ihren Bildungs- und Erfahrungshintergrund sagen, dann gibt es vielleicht Möglichkeiten.

      1. Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.
        Zu meinem Hintergrund:
        Studium: Chemie (Diplom) und Werkstoffwissenschaft (Promotion)
        Tätigkeiten als Produktmanager, Projektleiter, Abteilungsleiter
        Branchen: u.a. Metallverarbeitung, Raumfahrt, Beschichtungstechnik
        In der Kürze sind dies nur Schlagworte, sie sollten aber (hoffentlich) ein erstes Bild vermitteln können.

      2. Als Kurzbeschreibung zu meinem Hintergrund ein paar Stichworte:
        Ausbildung: Chemie (Dipl.-Ing.) und Werkstoffwissenschaft (Promotion)
        Tätigkeiten: Produktmanager, Projektleiter, Abteilungsleiter
        Branchen: Metallverarbeitung, Beschichtungstechnik, Raumfahrt
        Gerne werde ich Ihnen weitere Angaben auf direkterem Wege zukommen lassen, kontaktieren Sie mich dazu bitte per e-mail.
        Mit freundlichen Grüßen,
        N.R.

    2. Wie ich im Blog mehrfach darlege, sind gerade bei den Anwendern aus der Wirtschaft, darunter auch zahlreiche DAX – und grosse Familienunternehmen die Ergebnisse vertraulich.
      Sicher geht man damit nicht in Google. Was bringt es Ihnen, gleich mit Unterstellungen Ihrer Art zu operieren?

      Es fehlt Ihnen an relevanter Information, die aus den genannten Gründen niemand erhalten wird.
      Im übrigen sind revolutionär Innovationen am Anfang ihres Aufschwunges immer erst in kleinen %-Sätzen vorhanden, denn sonst wären sie keine Innovationen. So war es mit Autos, Computern und Digitalfotographie. Ihre Überlegungen gehen also auch in dieser Hinsicht an den relevanten Tatsachen gänzlich vorbei.

  2. Sehr geehrter Herr Malik

    Empfehlen Sie für die Strategieentwicklung kleinerer Organisationen (Volksschule, 70 Mitarbeiter) ebenfalls die Syntegration oder ist sie dafür zu mächtig? Ist die Direttissima eine Alternative oder setzen Sie sie seit der Entwicklung der Syntegration nicht mehr ein?

    PS: Ihr Herr Max Hofer hat mir die Syntegration im Mai 2009 persönlich vorgestellt. Wir sind daran vier Schulgemeinden zu einer Volksschule zusammenzufassen. Mittelfristig befassen wir uns mit der Spezialisierung oder Regionalisierung unserer Oberstufe und einer allfälligen Fusion mit den Nachbargemeinden.

    Freundliche Grüsse
    M.G.

    1. Für einzelne Schulen dieser Grösse ist die Syntegration meistens nicht nötig. Die Direttissima ist dafür sehr gut, insbesondere in Kombination mit der EKS – Engpasskonzentrierten Strategie. Schreiben Sie uns bitte direkt, wenn Sie mehr Info brauchen.

  3. Mein Kommentar vom 31.08. reposted:

    Sehr geehrter Herr Malik,
    in Ihren Beiträgen sprechen Sie den kybernetisch-selbstregulierenden Kommunikationsprozess an, bei dem die Teilnehmer vernetzt werden, als wären sie ein einziges grosses Gehirn. Können Sie näher darauf eingehen, wie dies in der praktischen Umsetzung aussieht?
    Wie muss man sich das vorstellen, dass die gesamten Informationen selbstregulierend in einem zeitlich perfekt synchronisierten Prozess fliessen?
    Besten Dank & freundlichen Gruss,
    K. Anger

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