Weisse Flecken auf unserer „Mental Map“? – Über das Erkennen

Information und Wissen können in ihrer Bedeutung für die heutige Welt kaum hoch genug eingeschätzt werden. Wissen ist zur wichtigsten Ressource geworden und Information ist der Rohstoff dafür. Aber das genügt noch nicht. Noch wichtiger ist die in Information und Wissen liegende Erkenntnis, die aus dem Verstehen der Bedeutung von Information und Wissen folgt. Erst durch Erkenntnis entsteht ein Ganzes.

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Spass an der Arbeit? Ja – wo immer möglich. Und dennoch …

Soll Arbeit Spass machen? Muss sie Spass machen, damit wir motiviert sind?

Zumeist werden diese Fragen heute mit Ja beantwortet. Aber was ist, wenn die Arbeit zumindest zeitweise keinen Spass macht? Ich habe Menschen kennengelernt, die beinahe depressiv wurden, weil ihre Erwartungen ganz auf Spass gerichtet waren.

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Rätsel der Organisationskultur gelöst: Die Kultur des Funktionierens

Ich glaube, das fundamentale Rätsel der Organisationskultur gelöst zu haben. Gelungen ist mir das durch die systematische Unterscheidung von zwei Aktivitätsebenen von Organisationen, die sehr verschieden sind, was bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist. Es ist einerseits die Sachebene, wie ich sie nenne. Andererseits ist es die Ebene des Funktionierens, Ebene des Managements.

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Syntegration für eine neue europäische Verfassung. Der Convent von Strassburg

Seit Donnerstagmittag arbeiten in Strassburg 150 junge Europäerinnen und Europäer mithilfe unserer Syntegrations-Methodik an einer neuen Verfassung für Europa. Nach vier Tagen  harter, konzentrierter und durch Syntegration gepowerter Arbeit werden sie heute einen Entwurf dafür vorlegen.

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Trump und die heisse Zone der Grossen Transformation

Die Aktionen von US-Präsident Trump und die darauf folgenden Reaktionen sind deutliche Indikatoren, dass wir nun direkt in die Zone der grössten Turbulenzen in der Grossen Transformation des 21. Jahrhunderts kommen.

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Wahlergebnis ist Folge des US-Shareholder Values

Das US-Wahlergebnis ist zu einem dominierenden Anteil eine direkte Langzeitfolge der Irrlehre vom Shareholder-Value.

Ab Mitte der 1990er Jahre hat diese Irrlehre und die darauf beruhenden Unternehmens-Strategien zu einer systematischen De-Industrialisierung der USA geführt.  Die Wirtschaft mutierte zu einer Geldwirtschaft, selbst für Silicon Valley würde ich das zu einem Teil so sehen. Die Anfälligkeit für Finanzkrisen nahm systematisch und immer schneller zu. Die Einkommensschere wurde immer grösser etc. etc.

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Festschrift für Gunnar Heinsohn erschienen

Mit grosser Freude informiere ich Sie darüber, dass soeben eine Festschrift für Gunnar Heinsohn publiziert wurde. Der Titel des Buches lautet: „Eigentum, Zins und Geld“ – nach 20 Jahren. Die Herausgeber sind Jan Beaufort und Frank Decker. Sehr lesenswert für alle, die die Wirtschaft verstehen wollen.

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Wenn Systeme sich auflösen …

Rundum sehen wir Zerfallserscheinungen von Systemen,  die noch bis vor kurzem als Symbole für Dauerhaftigkeit und Robustheit galten, mit weitgehend übereinstimmenden Interessen, durch Verträge abgesichert, mit ausreichend ähnlichen Wertesystemen und auch politisch vergleichbaren Mechanismen der Meinungs- und Willensbildung – irgendwie für die „Ewigkeit“ geschaffen.

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Top-Führungskräfte erstmals einhellig: Mit herkömmlichen Mitteln geht es nicht

In einer Umfrage, die ich unter Top-Führungskräften soeben durchführte, war die Meinung erstmals einhellig: Die derzeitigen Herausforderungen können mit den herkömmlichen Mitteln nicht gemeistert werden.

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Brexit: Innovationsschub oder faule Kompromisse

Das Abstimmungsergebnis könnte der Anlass für einen lange überfälligen tiefgreifenden Innovationsschub für die fundamentale Erneuerung der EU sein. Dabei meine ich nicht nur die Institutionen in Brüssel, sondern die historisch entstandenen, sich heute selbst blockierenden Beziehungen zwischen den Mitgliedstaaten und der Brüsseler Verwaltung. Das Problem liegt nicht in Brüssel allein, wie man es gerne darstellt. Brüssel ist nur der Ort, wo die Entscheidungen fallen. Die Gründe für die Entscheidungen selbst liegen in den systemisch sich selbst blockierenden Beziehungen zwischen Brüssel und den Regierungen der Mitgliedsländer.

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Organisationen wie lebendige Organismen

Die aktuelle Herausforderung der Grossen Transformation zwingt zur konsequenten Abkehr vom mechanistischen Management. Das jahrzehntelang vorherrschende Bild vom Unternehmen als Maschine, die mit den linearen Gesetzen von Ursache und Wirkung beliebig gesteuert werden kann, blockiert den so notwendigen Fortschritt.

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