Prof. Heinsohn: Bitcoins sind Vermögen, aber kein Geld

Professor Heinsohn bringt Klarheit in die Frage, die den meisten Ökonomen enorme Schwierigkeiten bereitet. Interessanterweise aber nicht den Juristen. Nach der Lektüre werden Sie verstehen, warum das so ist.
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Prof. Heinsohns Kompakt-Seminar für Einblick und Durchblick

Allen LeserInnen empfehle ich eindringlich, Prof. Heinsohns jüngste Beiträge gründlich zu studieren. Sie sind ein hocheffektives Kompakt-Seminar für Überblick und Einblick. Und danach werden Sie endlich den Durchblick haben und mehr von Wirtschaft und der aktuellen Lage verstehen als fast jede/r andere.
Prof. Heinsohn antwortet jeweils beeindruckend kurz und klar verglichen mit Ökonomen-Texten im allgemeinen. Einfach ist die Sache nicht, darum versteht kaum jemand die Wirtschaft wirklich. Wer sich aber die Zeit nimmt, wird aussergewöhnlich reich mit Verstehen und Einblick belohnt. Im Namen aller BloggerInnen danke ich Prof. Heinsohn herzlich für seine so wertvollen Beiträge.

Deflation auf holländisch: SNS Bank-Gläubiger verlieren ihre Guthaben

In den Niederlanden passiert nun Deflation pur, so wie wir es rund um den Globus in den kommenden Jahren erleben werden, und so wie ich es im Blog dutzendfach beschrieben habe. Die Regierung erklärt die SNS-Bank Anleihen als wertlos. Damit müssen also die Gläubiger ihre Forderungen abschreiben. Puff … da ist nichts mehr. Da war schon lange kein Geld mehr, sondern nur noch die Hoffnung, dass die Bank irgendwann die Forderungen bezahlen werde. Der falsche, irreführende, einschläfernde Optimismus …

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Jubelmeldungen ändern nichts an wirtschaftlichen Tatsachen

Leise und zögerlich schleichen sich nüchterne Tatsachen in die geradezu euphorischen Jubelmeldungen der letzten Wochen über das Ende der Krise und den unmittelbar bevorstehenden unaufhaltsamen Höhenflug der Aktienmärkte.

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Was bedeuten die Unruhen in GR für meine Tools?

Von überall her bekomme ich ähnliche Fragen. Griechenland wehrt sich gegen die Strangulation durch die Old World-Denkweisen und -Massnahmen. Gerade weil bereits so viel Tragik und Zerstörung mit der bisherigen Entwicklung verbunden ist, sind die Unruhen hervorragend dafür, dass man sich mit meinen neuen Tools befasst. Sie werden erkannt als die einzigen Lösungen für die heutigen Herausforderungen. An den Verhandlungen beteiligte Personen verwenden dafür vielsagende Sprachbilder. Unter anderem sprechen sie von ultimativen Rettungsringen, von der „Arche Noah“ und von magischen Kräften … Noch immer kann in Griechenland etwas passieren, was zu Verzögerungen oder auch zur Verhinderung der Anwendung meiner Tools führt. Dessen ungeachtet wird es auch nach einem Staatsbankrott in Griechenland weitergehen. Auch dann werden meine Tools die einzigen und besten sein.

Der 12 Jahres-Gipfel-Bogen der Grossen Transformation21

Wer nur Einzelereignisse sieht, kann die Gesamtlage von Wirtschaft und Gesellschaft nicht verstehen und kann daher auch keine richtigen Schlüsse ziehen. Dafür muss man den grossen Bogen der Zusammenhänge zu sehen lernen. Dargestellt an den Bewegungen der grossen US-Aktienmärkte sieht das so aus: „Der 12 Jahres-Gipfel-Bogen der Grossen Transformation21“ weiterlesen

Heinsohn Antworten in meinem Blog

Ich habe Prof. Gunnar Heinsohn eingeladen, auf direkte Fragen zu seiner Eigentumsökonomik, sowie auf Kritik und Angriffe, insoweit ihm dies relevant erscheint, direkt zu antworten. Seine Antworten finden Sie jeweils in der 3. Überschrift der rechten Blogspalte.

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Was man wissen sollte, über den viel gelobten und geschmähten Markt

Immer schon habe ich mich dafür eingesetzt, dass man den Menschen nicht einreden soll, der Markt sei so besonders positiv und funktionstüchtig. Zwar brauchen wir den Markt, richtig, als Koordinationsmechanismus und als Entdeckungsverfahren.

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Geschichte und Gesellschaft verstehen: Schulden und Forderungen

Stefan Leitner habe ich die folgende Antwort auf sein gestriges Posting gegeben, die ich den LeserInnen nicht vorenthalten will.
Das Beste, was über Schulden und über ihre Geschichte bisher geschrieben wurde, sind die Bücher von Paul C. Martin in den 1970er und 1980er Jahren. Sodann die Schriften von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger. Unter anderem empfehle ich Gunnar Heinsohns Schrift „Privateigentum, Patriarchat, Geldwirtschaft“. Heinsohn und Martin gehen zurück bis zu den Sumerern (die eigentlich die Chaldäer waren) und zeigen auf, wie sich Auf- und Entschuldung als roter Faden durch die Geschichte ziehen.
Die Keilschrifttafeln der Sumerer waren grossteils Schuldverschreibungen, und die Entstehung der Schrift hängt massgeblich zusammen mit der Notwendigkeit, Schulden und Forderungen festzuhalten, um diese zu bezeugen und vollstrecken zu können.
Nur ganz wenige Historiker haben sich mit dem Schuldenphänomen befasst, vor allem Guglielmo Ferrero und Reinhard Niebuhr. Zwischen den Menschen ist ein unsichtbares Geflecht von vertraglichen Schuld- und Gläubigerbeziehungen. Wer dieses versteht, hat eine gänzlich neue Sicht der Gesellschaft und der Geschichte – und wird die meisten bisher schlecht verstandenen geschichtlichen Ereignisse ganz neu und oft erstmals verstehen – bis hin zu den eigentlichen Ursachen von Kriegen, Völkermorden und bestimmten religiösen Ritualen. Er wird sogar einige Stellen im „Vaterunser“ ganz neu verstehen, und wird darin auch einen neuen, sehr lebensnahen Sinn erkennen.

Punkt für Punkt tritt ein, was ich seit langem gesagt habe …

Schritt für Schritt tritt alles ein, was ich geschrieben habe, und was ich vor Tausenden von Tagungs- und Seminarteilnehmern auf deren Fragen hin geantwortet habe.

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Griechenland: Staatsbankrott? Was sonst!

Man bemüht sich sehr, den angeblichen Gläubigerverzicht optisch als die Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott zu positionieren. In Wahrheit ist (!) das eine der Formen des Staatsbankrottes, die man in der Wirtschaft je nach Land verschieden bezeichnet, z. B. als Vergleich, Ausgleich oder in den USA als Restrukturierung gemäss Chapter 11 des dortigen Insolvenzrechtes. Bezeichnenderweise werden diese Verfahren daher vor dem Federal Bancruptcy Court geführt. In der Wirtschaft kommt es dabei selbstverständlich so gut wie immer zu echten Verlusten für die Gläubiger. Im Falle Griechenlands erleiden aber u. a. die Banken kaum wirkliche Verluste, weil sie von der EU kräftig re-finanziert werden, und zwar durch Belastung der Steuerzahler.