Der Shareholder Value bringt seine Nutzniesser um

Der Shareholder Value bringt seine Nutzniesser um

Vor einiger Zeit schrieb ich hier im Blog, dass sich das heutige Finanzsystem selbst zerstören wird. Statt eines autopoietischen Systems ist es ein autoaggressiv-suizides System. Dessen sind wir nun Zeitzeugen – eine gefährliche, aber auch hochlehrreiche Zeit. „Der Shareholder Value bringt seine Nutzniesser um“ weiterlesen

So ist die Krise nicht zu stoppen

So ist die Krise nicht zu stoppen

Die Wirtschafts-Ereignisse dieser Woche sind typisch für ein System, das ausser Kontrolle läuft. Seit ich diesen Blog Anfang Juli 2009 eröffnete, habe ich keinen Zweifel daran gelassen, das es einen 3. Akt der Krise geben wird, dass dieser eine der historisch grössten Deflationen bringen wird, dass diese ihre Ursache in den seit Jahrzehnten angehäuften Schuldenbergen, besonders in den USA, hat, und dass man sie mit herkömmlichen Mitteln nicht stoppen kann. „So ist die Krise nicht zu stoppen“ weiterlesen

Schuldendynamik war lange vorhersehbar

Schuldendynamik war lange vorhersehbar

Wenn heute – spätberufen – der IMF und weltweit viele andere Experten die Schuldendynamik entdecken und beklagen, so ist es umso wichtiger zu wissen, dass bereits in den 1980ern diese Entwicklung gesehen werden konnte und gesehen wurde. Lehrreiche Zeugnisse dazu sind die rund 10 Bücher von Paul C. Martin, sowie die Werke von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger.
2004 haben diese drei herausragenden Ökonomen je einen brillanten Artikel für meine Festschrift „Richtiges und gutes Management: Vom System zu Praxis“ geschrieben. Sie heute zu lesen kommt für die meisten einer ökonomischen Offenbarung gleich.

Inflation wird immer unwahrscheinlicher

Inflation wird immer unwahrscheinlicher

Sparprogramme fast überall, gleichzeitig steigende Schuldenlast, Angst, neue Frugalität u. v. m. sind deflationär, nicht inflationär. Die Erhöhung der Bankreserven ist deflationär, und auch die vielen neuen Regulierungen im Finanzsystem sind deflationär.

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Wieso Euro in Gefahr, nur weil man Schulden nicht bezahlt?

Wieso Euro in Gefahr, nur weil man Schulden nicht bezahlt?

Berlin-Gipfel zur Rettung Europas, begrüssenswert. Schade, dass man dafür uralte Methoden, nämlich Sitzungen, anwendet. Ganze drei Pläne, bravo. Echte Lösungen bringt keiner. Aber vielleicht Aufschub, falls nicht sonst noch was passiert. Nur, was hat der Euro als Währung mit all dem zu tun? Wieso soll eine Währung gefährdet sein, nur weil die Schulden nicht bezahlt werden?

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Selbstmord des Finanzsystems …

Selbstmord des Finanzsystems…
Meine regelmässigen Blog-Postings, dass sich das Finanzsystem selbst umbringt, wenn man bei den herkömmlichen Methoden und Massnahmen bleibt, nehmen immer schneller Konturen an. Da gibt es nichts Isoliertes oder Punktuelles mehr in diesem System, wo man noch wirksam eingreifen könnte. Alles hängt in einem nicht mehr zu überblickenden Gestrüpp zusammen, und Massnahmen haben unzählige unbeabsichtigte Nebenwirkungen.

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Die Alte Welt zerfällt

Die Alte Welt zerfällt
Manche meiner Prognosen erfüllen sich noch schneller, als ich es selbst vermutet habe. Es ist geradezu gespenstisch, mit welcher Geschwindigkeit die Alte Welt und ihre Strukturen zerfallen, und wie sich fast stündlich das gigantische Ausmass ihrer inneren Vermorschung enthüllt. USA und Europa ziehen sich gegenseitig in den Schuldenabgrund.

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Revolutionieren mit neuen Methoden

Revolutionieren mit neuen Methoden
Mit den Medienmeldungen eines jeden Tages wird noch deutlicher, wie sehr die bisherigen Strukturen, Methoden und Tools am Anschlag sind. Weiterhin in dieselben Richtungen zu denken ist vergeblich, und es ist auch verantwortungslos, weil damit die neuen Lösungen verhindert werden.

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Verkehrte Welt: Ein Schuldner- oder Gläubiger-Problem?

Verkehrte Welt: Ein Schuldner- oder Gläubiger-Problem?

Wenn die Schuldner nicht mehr zahlen, dann haben das Problem die Gläubiger. Je mehr die Ratingagenturen die Schuldner downgraden, umso wahrscheinlicher wird es, dass diese genau deswegen nicht mehr bezahlen werden. Das wirkliche Problem haben also die Gläubiger. Denn diese müssen jetzt für Abschreibungen auf faule Forderungen Rückstellungen machen.
Die Ratingagenturen liegen daher einmal mehr quer in der Landschaft, denn sie müssen die Gläuber downgraden, weil es deren Bilanzen sind, die im Risiko stehen.

Lösungen nur mit neuen Methoden

Lösungen nur mit neuen Methoden
Für die Finanzprobleme wird es kaum Lösungen geben, solange die herkömmlichen Methoden der Konsensbildung, Entscheidungsfindung und des Umsetzens angewandt werden. Minimalkompromisse, lähmende Sitzungen, viel zu viel Zeitaufwand sowie unwirksame Kommunikationsformen sind der Komplexität der anstehenden Fragen immer weniger gewachsen. Eine Lösungsfindung wird dadurch systematisch verhindert.

Deflation und Dollar-Euro

Deflation und Dollar-Euro

Aktienkurse und wichtige Rohstoffe sinken, und der Dollar steigt. Im Gegensatz zur Mainstream-Meinung hat das aber mit Europa direkt nur wenig zu tun. In meinem Blog steht seit langem und ungeachtet der kurzfristigen Schwankungen, dass das genau so kommen wird. Das ist seit langem programmiert. Es wird weiterhin im Zickzack gehen, aber die Deflationskräfte werden stärker.

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Mehr desselben ist nur selten eine Lösung

Mehr desselben ist nur selten eine Lösung

Aus der Theorie komplexer Systeme wissen wir, dass mehr desselben so gut wie immer falsch und systemzerstörend ist. Vor allem gilt das dann, wenn es gerade bisherige Denk- und Handlungsweisen waren, die zur heutigen Misere führten, wie etwa bei der Staatsverschuldung. So wie noch mehr Drogen keine Lösung für die Drogensucht sind, sind noch mehr Schulden kein Mittel gegen den Staatsbankrott. Dies insbesondere dann, wenn neue Schulden aufgenommen werden, um den Zins auf die alten Schulden zu bezahlen, denn das führt zum Zinseszins, der bisher immer einer der Kerntreiber von Finanzkrisen war.