Das deutsche Handelsblatt fragt nach…

Das deutsche Handelsblatt fragt nach…

In meinem aktuellen Interview für das Handelsblatt sind viele der bisherigen Themen meines Blogs ausführlich diskutiert, sowohl die Probleme, wie auch die Lösungen auf den Ebenen Gesamtgesellschaft, Wirtschaft und Organisationen. In den Blogs zum Interview gibt es einen schönen Querschnitt von typischen, immer wieder vorgebrachten  Negativ-Meinungen, die leicht zu entkräften sind. „Das deutsche Handelsblatt fragt nach…“ weiterlesen

Soziale Kernschmelze oder Neues Wirtschaftswunder

Soziale Kernschmelze oder Neues Wirtschaftswunder

Die erste volle Arbeitswoche 2011 beginnt. So gut wie alle Finanzmärkte sind überrreif für massive Rückschläge von vorerst 20, 30 und mehr Prozent. Der Dollar hingegen wird rasant steigen. Die Schuldenkrise wird voll wirksam. Ihr Zentrum sind die USA sowohl im öffentlichen wie in den privaten Bereichen. Die Deflation verstärkt sich weltweit massiv. „Soziale Kernschmelze oder Neues Wirtschaftswunder“ weiterlesen

Yuan auf Weg zu einer Weltleitwährung

Yuan auf Weg zu einer Weltleitwährung

China macht schon zu Beginn des Jahres konsequente Schritte um dem Yuan auf den Weg zu einer Weltleitwährung zu bringen. Zum ersten Mal gibt die Weltbank auf Yuan lautende Titel aus. Das liegt seit längerem in der Logik der globalen Situation. „Yuan auf Weg zu einer Weltleitwährung“ weiterlesen

Das globale Machtverhältnis der Zukunft

Das globale Machtverhältnis der Zukunft

Eine der häufigsten Fragen betrifft das zukünftige politisch-ökonomische Kräfteverhältnis. Kurz gefasst: Amerika wird seine heutige Bedeutung verlieren und sich isolationistisch zurückziehen. China kommt an die Spitze, Europa kann sich bei kluger Politik hinter China schieben und zwischen beiden kann es eine ausgezeichnete Partnerschaft geben. „Das globale Machtverhältnis der Zukunft“ weiterlesen

2011- Das Jahr für Denk-Pioniere und Neues-Macher

Google bringt rund 33 Mio Nennungen für Inflation und nur gut 8 Mio für Deflation. Die meisten dieser 8 Mio verwenden das Wort „Deflation“ aber auch nur, um zu „beweisen“, dass es keine mehr geben kann. Selbst im Wiki-Fachbeitrag über Deflation dürfen wir lesen, dass eine solche für „eher unwahrscheinlich gehalten“ werde.
Die ökonomischen Überraschungen in 2011 werden daher umso dramatischer sein, wenn das meiste von genau dem passieren wird, was Mainstream-Ökonomen für unwahrscheinlich oder überhaupt für unmöglich halten.

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Unisono Aufschwungs-Euphorie

Mit wenigen Ausnahmen gehen die Ökonomen weltweit erneut ins Risiko, die Lage falsch einzuschätzen und damit Regierungen irrezuführen. Sie glauben an das Ende der Krise und an die Fortsetzung des Aufschwunges – so praktisch unisone in Deutschland und Amerika. Schön, wenn dieser Plan A eintritt.
Weit und breit ist in der öffentlichen Diskussion aber kein Plan B zu erkennen. Was, wenn Plan A nicht eintritt? Für jede Dorffeuerwehr gehört die Erstellung eines B-Planes zur elementaren Pflichtausbildung Zum Denkzeug heutiger Ökonomie und darauf gestützter Regierungsberatung scheint das nicht zu gehören. Das ist einer der Gründe, weswegen die Ökonomen noch im Juni 2008 einhellig 3% Wachstum für 2008 vorhersagten.

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Erst im grossen Kontext wird die Krise klar

Das Verstehen der aktuellen Wirtschaftslage ist ohne Kenntnis der grossen historischen Zusammenhänge nicht möglich. Dafür muss man etwa die letzten 200 Jahre überblicken und die Krisen kennen, die darin vorgekommen sind. Erst dann wird sichtbar, warum wir keine gewöhnliche Krise haben, sondern einen grossen Zeitenumbruch, der weit über eine Wirtschaftskrise hinausgeht. Erst in diesem grossen Zusammenhang wird die Bedeutung aktueller Ereignisse erkennbar, und warum keine Inflation, sondern eine Deflation bevorsteht. Erst dann kann man die relevanten Indikatoren überhaupt auswählen, mit denen zutreffende Beurteilungen möglich sind. Die herkömmliche ökonomische Sichtweise greift für das Verstehen der Krise zu kurz.

EU-Rettungsschirm: Gut gemeint …

Der EU Rettungsschirm ist auf die jetzt beschlossene Weise wirkungslos, ja schädlich. 2013 ist viel zu spät. Bis dahin wird die Krise dramatische Ausmasse angenommen haben, wenn weiterhin mit herkömmlichen Mitteln gearbeitet wird.
Diese Entscheidung ist eine offene Einladung an Spekulanten, bis 2013 mit dem Euro makabere Spiele zu treiben und vor allem mit Staatspapieren, die in Euro denomiert sind. Vielleicht werden die Regierungen dann, wenn der nächste Akt der Krise für alle sichtbar beginnt, das Datum noch vorziehen, aber auch das wird wahrscheinlich dann zu spät kommen und viel höhere Mittel erfordern. Ein richtiges Signal wäre gewesen, den Rettungsschirm gleichzeitig mit der Presseerklärung in Kraft zu setzen.

Unsichtbare Deflation

Was man nicht kennt, kann man oft nur schwer erkennen. So ist das mit der Deflation. Der allgemeine Tenor ist „Inflation wegen der Zentralbank- und Regierungsmassnahmen“. Die Fixierung darauf macht anscheinend die meisten blind für Signal-Tatsachen, die man solange nicht sieht, als man auf die herkömmlichen Indikatoren schaut, nämlich auf die Konsumentenpreise statt auf die Assets. Ein paar Beispiele: Die grossen Aktienindices sind trotz Erholung gegenüber ihren Höchstkursen deutlich im Minus (Dow Jones rund 15%, S&P rund 30% und Nasdaq rund 60%). „Unsichtbare Deflation“ weiterlesen

Dollar Anstieg und falsche Kommentare

Der Dollar steigt weiter, der Euro fällt. Das Gezeter um den Euro als Währung bekommt daher neue Nahrung. Das ist aber die falsche Schiene. Das lenkt davon ab, dass das eigentliche Problem die USA sind, und der steigende Dollar ist das beste Indiz dafür. Die USA haben die weitaus grösseren Wirtschaftsprobleme als Europa. Der Euro hat starke Interessen auf seiner Seite, die sich nicht um Griechenland und Irland sorgen. „Dollar Anstieg und falsche Kommentare“ weiterlesen

Die FED wird die Wirtschaft nicht retten

99% der Investoren und Kommentatoren haben zur Zeit unlimitiertes Vertrauen in die Fähigkeit der US-Zentralbank, die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig fürchten sie die Inflation. Die Aussagen sind immer gleich: Weil die USA „Geld drucken“, oder die Wirtschaft „mit Geld fluten“ und ähnliches mehr. QE 2 wird nicht funktionieren. „Die FED wird die Wirtschaft nicht retten“ weiterlesen

Warum der Dollar steigt und das Gold sinkt …

Der Dollar steigt, weil die US-Wirtschaft immer schwächer wird. Die meisten Ökonomen protestieren vehement gegen diese Auffassung, denn sie erscheint ihnen völlig absurd. Schon deshalb, weil sie an der Universität so was nicht gelernt haben.

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Volcker: Financial System is broken

Der langjährige Chairman der FED leistet sich mit seinen mehr als 80 Jahren und rund 40 Jahren FED – Erfahrung, davon rund 10 Jahre als Chairman, die nötige Offenheit: „The Financial System is broken … and the mortgage system is absolutely broken … which is the most important part of our capital markets ..“

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Syntegration für die überforderte Demokratie

Unter anderem in stark beachteten und professionell moderierten Talkshows – wie z. B. bei Maybrit Illner und Anne Will – zeigt sich deutlich, wie sehr die Problemlösungskraft der Demokratie immer häufiger an ihre Grenzen stösst. Politiker selbst sprechen immer öfter darüber, aber sie haben keine Lösungen.

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Bear Market Really in den letzten Zügen

Die steilen Kursanstiege der letzten paar Tage waren von ihrer Rasanz her keineswegs ein Bullmarket-Anzeichen, sondern typische Bearmarket-Rallies, wie sie in den nächsten Jahren häufig vorkommen werden. Das kann auch noch eine Weile so weitergehen. Am grossen Trend nach unten ändert das bisher nichts. Schon nach kurzer Zeit gehen diese Kursgewinne wieder verloren und drehen sich ins Gegenteil.