Kurze Börseneuphorie – das Problem sind die Schulden

Die Euphorie über die Griechen-Rettung dauerte nicht lange. Das Wesentliche über den weiteren Krisenverlauf steht in meinem Blog vom 8. Mai und den dort angeführten weiteren Blogeinträgen. Dass der Dow, wie ich dort schreibe,  auf 3000 Punkte fallen wird – wahrscheinlich sogar unter 1000 – wäre kein Problem, wenn die meisten Aktien nicht auf Kredit gekauft wären. Das einzige wirkliche Problem sind die Schulden – und dieses haben im Grunde nicht mehr die Schuldner, sondern jetzt vor allem die Gläubiger.

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Nicht in die Falle tappen

Die Rettungsaktion für verschuldete Euro-Länder wurde von den Börsen mit Freude und Kursgewinnen aufgenommen. Das ist aber in der Sache genauso bedeutungslos, wie die Ratings der Agenturen. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass ihre Ratings falsch sind. Noch wenige Wochen vor der bisher grössten Pleite – Enron – wurde das Unternehmen als Triple A geratet.

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Blick ins Bodenlose und Rettungsfallschirm

Der 3. Akt der Krise beginnt. Er wird den Dow Jones Index in die Gegend von 3000 Punkten fallen lassen und die Deflation bringen, die ich im Gegensatz zu den Inflationisten seit langem unbeirrbar vertrete. Meine diesbezüglichen Prognosen sind in den Blogs vom 26. 9., 1. 11., 23. 1., 1. 2. und 13. 4. nachzulesen, sowie in zahlreichen Medieninterviews und Kolumnen, die grösserenteils auf meiner Homepage zu finden sind.

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Griechenland: Nur neue Methoden werden zum Ziel führen

Nur mit gänzlich neuen Change-Methoden wird Griechenland rasch genug kreative Lösungen finden können. Die jetzt angeordneten Massnahmen treiben das Land nur noch weiter in die Krise. Mit neuen Methoden kann Griechenland aber zum europäischen Musterland werden.

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Die Kraft der Führung vervielfachen

„Die Syntegration ist wie ein Zauberhut – und am Ende ist das Ergebnis kaum zu glauben“. Das sagte ein Vorstandsmitglied eines der grössten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands vor zwei Wochen nach einer 3 1/2 tägigen Syntegration. Wöchentlich erweist unser Syntegrations-Verfahren seine Überlegenheit im Vergleich zu herkömmlichen Management – Methoden.

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Lineares Denken und System-Wirklichkeit

Je länger etwas schon angedauert hat, desto länger wird es so weitergehen.  So etwa ist die Wahrnehmung und konstruierte Wirklichkeit der meisten Menschen, und auch der meisten Medien. Das ist lineares Denken, oder lineare Extrapolation von der Vergangenheit in die Zukunft.

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Umgehen mit Risiken

Manche meiner Postings werden als „pessimistisch“ empfunden. Nebst zustimmenden Mails von Lesern, die eine realistische Lagebeurteilung schätzen, weil diese ihnen hilft sich in der komplexen Welt zu orientieren, treffen auch Beschimpfungs-Mails ein, darunter ausgesprochen aggressive. Viele können anscheinend wirtschaftliche Tatsachen nicht ertragen und empfinden diese als persönliche Beleidigung oder Affront.

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Gipfel-Koma

In Kopenhagen bleiben Intelligenz und politische Gestaltungskraft von Welt-Leadern ungenutzt, weil Entscheidungsmethoden des vorigen Jahrhunderts angewandt werden, wo mit den Methoden des Neuen Managements komplexer Systeme Superergebnisse möglich gewesen wären…

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100 Jahre Managementdenker Peter F. Drucker

Am 19. November 2009 wäre Peter F. Drucker, der geistige Vater des Managements, 100 Jahre alt geworden. Einen  besseren  Zeitpunkt für seinen 100. Geburtstag hätte es kaum geben können, denn viele – und besonders die fähigsten  – Führungskräfte sind tief verunsichert, weil die scheinbar stabilsten Grundfesten ihrer Welt in Frage gestellt sind. Was sie an Business Schools als ultimative Wahrheiten gelernt haben, scheint plötzlich in wichtigen Punkten nicht mehr zu stimmen. Zur nötigen Neuorientierung und um wieder einen festen Punkt zu finden, kann das Werk Peter Druckers einen guten Teil beitragen.

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Vorbereitung benötigt Zeit

Manche meiner Blog-Leser scheinen wenig Geduld zu haben. Anscheinend glauben sie, dass nach einer Lagebeurteilung die vorhergesagten Ereignisse innert weniger Tage oder gar Stunden eintreten müssten,  und falls dies nicht so ist, meinen sie, die Lagebeurteilung sei falsch.

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Aktien vor dramatischem Kursrückgang – Fortsetzung Krise

Die Aktienmärkte stehen vor einem dramatischen Kursrückgang. Krise und Deflation setzen sich fort. Damit wird für die meisten klar, dass überall grundlegend neue Lösungen für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft und allen ihren Organisationen nötig sind. Mit herkömmlichen Mitteln kann kaum noch etwas bewirkt werden,  sondern sie vertiefen und verlängern eher die Krise.

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Stimmung bullish – Vorbote für Trendumkehr

Mehr als 90% der Investoren sind bullish, was die Allgemeinheit als einen Beweis ansieht, dass der Aufwärtstrend sich fortsetzt. Unter anderem gibt es dafür zwei Gründe. Erstens: die Überzeugung „Es können doch nicht alle Investoren falsch liegen … Sind doch gewiefte Leute …“ Und zweitens: in der Mehrheit fühlt sich die Mehrheit eben wohl und sicher –Menschen ebenso wie Lemminge.

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Optimismus – Pessimismus – Realismus

Viele Menschen mögen das polare Denken. Gut oder schlecht, schwarz oder weiss, optimistisch oder pessimistisch …  Derzeit zeigt sich das noch deutlicher als sonst. Optimismus ist das Gebot der Stunde. Wer kritisch oder auch nur nachdenklich  ist, gilt als Pessimist.

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