Dow auf Stand Januar 2014 – Wie weiter?

Der Dow Jones Index hat gestern auf dem Stand geschlossen, wo er Ende Januar 2o14 geschlossen hatte. Jene, die seither Akien gekauft und damit „gewonnen“ haben, stehen jetzt auf Null, denn sie sind seit Anfang August kaum aus ihren Positionen ausgestiegen. Zuerst weil sie weiterhin an Kurssteigerungen glaubten (weil ja auch die meisten Analysten dies taten) , und danach weil alles zu schnell ging.

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Süchtig nach Ursachen-Erklärungen: Krimkrise und Aktienbewegungen

Wenn man Börsen besser verstehen will, sollte man auf erklärende Ursachen bewusst und systematisch verzichten. Man sollte sie ignorieren. Das ist zwar psychologisch schwierig, weil man von überall her von solchen Erklärungen und Deutungen angesprungen wird. Sie klingen zumeist plausibel. Man sucht die Ursachen ausserhalb des Börsenparketts. Man glaubt daran, dass Ereignisse „da draussen“ die Preise „da drinnen“ verursachen. Diese Überzeugung ist irreführend und falsch.

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Kurzfristiges Trading gegenüber grundlegender Lagebeurteilung

Im Blog sind immer wieder auch Gäste, die ich von ihren Postings her als kurzfristige Trader erkenne. Diese sind herzlich willkommen und bereichern den Blog mit ihrer Perspektive. Auf ihrem Gebiet sind sie zumeist wohl sehr professionell und beherrschen das Metier der auf kurze Frist angelegten Börsen-Operationen mit Engagements von oft nur wenigen Tagen, und bei Day-Tradern gar nur Stunden oder Minuten.

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Jubelmeldungen ändern nichts an wirtschaftlichen Tatsachen

Leise und zögerlich schleichen sich nüchterne Tatsachen in die geradezu euphorischen Jubelmeldungen der letzten Wochen über das Ende der Krise und den unmittelbar bevorstehenden unaufhaltsamen Höhenflug der Aktienmärkte.

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Sind Aktien Realwerte?

Aktien seien immer gut, weil sie Realwerte seien, meinte heute ein „Experte“ im CH-Fernsehen.

Stimmt das heute noch? Nein, sondern es ist eine typische Alte Welt-Auffassung. Ganz in ihrem innersten Kern haben Aktien zwar auch etwas Reales, aber zu den heutigen x-fach geleveragten Preisen steht dieses in kaum einem Zusammenhang. Aktienpreise sind heute genau so wie Immobilienpreise und auch die Rohstoffe in erster von der Kreditaufblähung determiniert, also von sehr unrealen und irrealen Einflüssen.

Woher ich die Börsen kenne?

Woher ich die Börsen kenne?

Timing und Trefferquote meiner Wirtschaftsprognosen kann man meinen Büchern und monatlichen Managementlettern entnehmen. Wenn ich über die Finanzmärkte spreche, werde ich regelmässig auch nach meinen eigenen Erfahrungen gefragt.

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Was ist passiert? – frägt Spiegel Online

Was ist passiert?


frägt Spiegel Online heute, und meint: „Der Ölpreis fällt und fällt – und mit ihm der Wert vieler Rohstoffe. Dabei waren Silber, Gold und Co. monatelang immer nur teurer geworden. Was ist passiert? Und was bedeutet der Kurssturz für Wirtschaft und Verbraucher“? Ganz einfach: Deflation passiert …

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Rechnet China mit Deflation und verkauft deshalb seine älteste Bank?

China will seine älteste Bank verkaufen. Die 1951 von Mao Tse Tung gegründete AgriBank soll an die Börse gebracht werden und rund 20 Mia $ einbringen

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Strohfeuer bringen keine Trendwenden

Das Feuerwerk steigender Aktienpreise wird sich als Strohfeuer entpuppen und ist  vielleicht bereits zu Ende. Die Gründe dafür sowie Lösungen beschreibe ich in der soeben versandten Nummer meines monatlichen Managementletters. Das Finanzsystem löst seine Probleme indem es sich selbst zerstört durch das mehrheitliche Festhalten an den alten Denkweisen.   Das ist umso bedauerlicher als einzelne Banken bereits auf unsere wichtigste neue Krisenlösung, das Syntegrationsverfahren,  umgestiegen sind und damit enorme Erfolge verzeichnen.

Nicht in die Falle tappen

Die Rettungsaktion für verschuldete Euro-Länder wurde von den Börsen mit Freude und Kursgewinnen aufgenommen. Das ist aber in der Sache genauso bedeutungslos, wie die Ratings der Agenturen. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass ihre Ratings falsch sind. Noch wenige Wochen vor der bisher grössten Pleite – Enron – wurde das Unternehmen als Triple A geratet.

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Vorbereitung benötigt Zeit

Manche meiner Blog-Leser scheinen wenig Geduld zu haben. Anscheinend glauben sie, dass nach einer Lagebeurteilung die vorhergesagten Ereignisse innert weniger Tage oder gar Stunden eintreten müssten,  und falls dies nicht so ist, meinen sie, die Lagebeurteilung sei falsch.

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Aktien vor dramatischem Kursrückgang – Fortsetzung Krise

Die Aktienmärkte stehen vor einem dramatischen Kursrückgang. Krise und Deflation setzen sich fort. Damit wird für die meisten klar, dass überall grundlegend neue Lösungen für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft und allen ihren Organisationen nötig sind. Mit herkömmlichen Mitteln kann kaum noch etwas bewirkt werden,  sondern sie vertiefen und verlängern eher die Krise.

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Stimmung bullish – Vorbote für Trendumkehr

Mehr als 90% der Investoren sind bullish, was die Allgemeinheit als einen Beweis ansieht, dass der Aufwärtstrend sich fortsetzt. Unter anderem gibt es dafür zwei Gründe. Erstens: die Überzeugung „Es können doch nicht alle Investoren falsch liegen … Sind doch gewiefte Leute …“ Und zweitens: in der Mehrheit fühlt sich die Mehrheit eben wohl und sicher –Menschen ebenso wie Lemminge.

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