Einfache Lösungen für komplexe Fragen

Wie geht das? Das geht durch das Nutzen von Komplexität.

Auf den richtigen Umgang mit Komplexität sind erst wenige vorbereitet. Dies zeigt sich daran, dass die meisten Menschen Komplexität reduzieren wollen. Sie sehen Komplexität als etwas Negatives. Auf der Suche nach einfachen Lösungen wenden sie die Strategie der Komplexitätsreduktion an.

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Wenn der Lebenssinn verloren geht – Viktor Frankls bahnbrechendes Werk

Kürzlich hat einer unserer Leser Viktor Frankl und seien Lehre vom Lebenssinn in die Diskussion gebracht. Anlass war die Frage, ob Kybernetik reicht, oder ob nicht auch Werte wichtig seien. In die Kybernetik sind Werte bereits eingebaut, und zwar solche, die eine Organisation lebensfähig machen.

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Wenn Grenzen keine sind …

Mein letztes Posting hatte den Zweck, die Diskussion auf die ganz persönlichen Herausforderungen zu lenken, die sich vielen mit der „Grossen Transformation21“ heute schon stellen. Und dabei vor allem auf die Grenzen, die man oft zu schnell für sich gelten lässt, darunter – nur als Beispiel – auch die gängigen Auffassungen über den Schlafbedarf.

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Heinsohn zu Zentralbanken und die Selbst-Transformation der Unternehmen

Gestern sind mehrere Postings eingegangen, die sich auf Prof. Heinsohns Artikel über die Hilflosigkeit der Zentralbanken beziehen. Als Antworten auf diese Postings zitiere ich die entscheidende Passage aus Heinsohns Artikel. Sie zeigt sehr klar, dass die Lösungen nicht in der Makroökonomie bzw Regierungspolitik liegen, sondern auf der Ebene der einzelnen Unternehmen, d.h. im Mikrobereich des organisatorischen Gewebes der Gesellschaften.

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Optimismus – Pessimismus – Realismus

Die Wörter „Optimismus“ und „Pessimismus“ sollte man für die Lagebeurteilung vorerst aus dem Sprachgebrauch ausklammern. Ich betone: für die Lagebeurteilung. Dafür darf es nur eines geben: nüchternen Realismus. Wer sich bereits für die Beurteilung der Lage von solchen Gefühlslagen den klaren Blick verstellen lässt, kann kaum zu vernünftigen Entscheidungen gelangen.  Was man dann aufgrund einer realistischen Lagebeurteilung tut, kann hingegen von grossem Optimismus geprägt sein, ja sogar von Kühnheit.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht in einer Diskussion oder bevorzugt auch von JournalistInnen gefragt werde, ob ich – oder warum ich – ein Pessimist sei. Meine Antwort darauf steht oben: Mit Wortkeulen und sentimentalen Träumereien erhalten wir kein Neues Funktionieren. Mit Nüchternheit und Klarheit hingegen hat man gute Chancen, die kraftvollen Stellhebel zu erkennen, die zu den nötigen grundlegenden Veränderungen führen.

Der Start meiner Rettungsaktion für Griechenland

Meinen LeserInnen sage ich es – wie versprochen – als ersten:
Griechenland wird die erste Malik SuperSyntegration auf Top Ebene mit Top Personen machen. Termin ab Mitte Oktober.
Mehr dazu – wie Themen, Personen etc. – will ich dazu noch nicht veröffentlichen.

Heinsohn Antworten in meinem Blog

Ich habe Prof. Gunnar Heinsohn eingeladen, auf direkte Fragen zu seiner Eigentumsökonomik, sowie auf Kritik und Angriffe, insoweit ihm dies relevant erscheint, direkt zu antworten. Seine Antworten finden Sie jeweils in der 3. Überschrift der rechten Blogspalte.

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Hilflose Gipfelgespräche

Noch besser als die beiden Gipfel für Schulden- und Klima-Herausforderungen kann sich die Ohnmacht altbackener Vorgehensweisen kaum demonstrieren. Medial geprügelt werden wie immer die Personen. Aber so gut wie niemand hinterfrägt die Tools, die man Ihnen gibt. Wie sollen sie mit Pferdefuhrwerken ein Formel 1-Rennen gewinnen? Die Settings solcher Konferenzen sind ein zuverlässiges Programm für ihr Scheitern. Es ist sinnlose Zeitvergeudung. Mit neuen Tools wären aber neue Lösungen so gut wie garantiert.

Ökonomische Krise versus Systemische Krise

Schön und interessant, wie die Diskussion um die Ökonomie in den letzten Tagen Schwung erfahren hat. Zu retten ist die bisherige Ökonomie nicht, man kann diese auch nicht reformieren. Man braucht einen Neustart mit einem neuen Paradigma. Heinsohn, Steiger und Martin,haben diesen vor 20 Jahren gemacht.
Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ihre debitistische Theorie mit ihrem Lösungsanteil nun vor dem Take off steht. Jede grosse Innovation – z. B. das Auto, der Computer, das heliozentrische Weltbild und die Relativitätstheorie – brauchte bisher mindestens 20 Jahre, bis sie sich durchzusetzen begann. Nur Keynes hat man sofort zugehört. Warum? Weil die Lage so aussichtslos geworden war, dass man ihm glaubte – leider mit grossem Folgeschaden.

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Herkömmliche Ökonomie versus funktionierende Lösungen

Moritz Meier, ein neuer Blog-Gast, hat mir die Frage gestellt, was ich unter herkömmlicher Ökonomie verstehe. Meine Antwort darauf dürfte andere LeserInnen auch interessieren. An der Stelle über F.A. von Hayek und bei der Asset Value Theory habe ich je eine Präzisierung angebracht.

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Punkt für Punkt tritt ein, was ich seit langem gesagt habe …

Schritt für Schritt tritt alles ein, was ich geschrieben habe, und was ich vor Tausenden von Tagungs- und Seminarteilnehmern auf deren Fragen hin geantwortet habe.

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„Konjunktur“ wird auch in D schwächer

Auch in Deutschland werden die Wirtschaftsaussichten nun düsterer. Dies trifft sich mit meiner Lagebeurteilung, die seit langem im Blog diskutiert wird, und auch mit meinen langjährigen Publikationen darüber. Meine bisherigen Prognosen bewahrheiten sich: Sinkende Sachgüterpreise, wie Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle. Steigender Dollar, weiter steigende Verschuldung, steigende Arbeitslosigkeit, soziale Hoffnungslosigkeit und gleichzeitig Aggressivität. Die Deflation verstärkt sich und mit ihr die depressiven Tendenzen in der Wirtschaft. Die Mehrheit der Ökonomen jedoch spielt weiterhin im Sandkasten.
Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir so vielen Führungskräften heute mit unserem Wissen und vor allem mit unseren Methoden und Tools so rasch und wirksam helfen können, ihre riesigen Herausforderungen innovativ zu meistern.

Systems Out of Control

Nach einem der grössten ökonomisch-politischen Realexperimente der Geschichte können nur noch Ewiggestrige eine Hoffnung haben, dass die bisher eingesetzten Mittel funktioniert haben oder dass sie eine Chance auf zukünftiges Funktionieren haben. Nicht nur die direkt betroffenen Länder sind out of control, sondern auch die Ökonomie, als grösste Desinformations- und Irreführungsmaschinerie, sowie die Politik, die auf sie hört, weil sie mit der derzeitigen Demokratie-Praxis so miserabel organisiert ist, dass sie sich eine bessere Meinung anscheinend nicht mehr beschaffen kann.
Ich bin aber sehr optimistisch, gerade deshalb und gerade weil die Menschen jetzt auf die Strasse gehen … und gerade weil die richtigen Lösungen und Tools vorhanden und erprobt sind. Die Neue Ordnung kommt etwas später und mit etwas mehr Schmerzen, als es nötig wäre.

3 1/2 Jahre vertan mit der Ökonomie des vorigen Jahrhunderts

Schon in den ersten paar Einträgen schrieb ich in meinem Blog, dass die altbackenen Massnahmen einer Ökonomie nicht helfen werden, die schon im vorigen Jahrhundert falsch war. Die neuesten Entwicklungen bestätigen das über jeden Zweifel hinaus, nicht nur in Griechenland und Spanien, sondern auch in den USA. Die bisherigen Mittel können allein schon deshalb nicht greifen, weil wir viel mehr als nur eine ökonomische Krise haben, aber jedoch die meisten Ökonomen mit ihren „Brillen“ eben nur die ökonomischen Begleitumstände sehen können.

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Ist die Krise zurück? Sinn, Unsinn, Lösungen

Die Krise sei zurück, titelt heute „Der Spiegel Online“. Sie ist nicht „zurück“, sondern die Krise war nie vorbei. Meine Blog-LeserInnen wissen, dass ich von dieser Meinung nie Abstriche oder Relativierungen gemacht habe. Und die Krise wird, wenn weiterhin herkömmliche, schon längst nicht mehr passende Ökonomie angewandt wird, noch lange dauern und in das soziale Desaster führen, das ich oft beschrieben habe.

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